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  DREHSCHEIBE
 
Das Bw Hamburg Berl. hatte nur eine 16m Scheibe.



Bei meinem ersten Versuch hatte ich noch die Fleischmann Scheibe eingebaut was mir optisch nie richtig gefiel. Diese hat immerhin umgerechnet 26m Bühnenlänge !
Auch paßten die Abgänge der 14 Schuppengleise nie richtig mit den vorgegebenen Winkeln der Fleischmann Scheibe zusammen.
Also Selbstbau.
Selbst die kleinere Pecoscheibe hat noch einen Durchmesser von 15cm = 24m.
Aber die Konstruktion der Pecoscheibe bot sich zum Um/ Selbstbau an. 

Versuche zeigten, das 16m im Original mich aber zu sehr in der Lokwahl einschränken.
Ich wollte wenigstens eine 18er ab und zu drehen können. Deshalb entschied ich mich für ein 20m Scheibe = 13cm Bühnenlänge in N , die das gerade noch erlaubt auch wenn die Lok vorn und hinten übersteht.
Optisch ist das ein guter Kompromiss und fällt kaum auf, wenn man nur die riesigen Industriescheiben von Fleischmann, Arnold,  Trix, Atlas usw. kennt.
Durch einen Bekannten hatte ich die Möglichkeit mir eine Grube aus Alu, analog der Pecogrube, aber mit 13cm Innendurchmesser drehen zu lassen.




Die Pecobühnenträger habe ich dann durch Entfernen jeweils zweier Mittelfelder auf dei entsprechende Länge gebracht.



Nach vorhandenen Vorbildfotos wurde dann die Detailierung mithilfe von Evergreenprofilen und N-Detail Ätz-Laufrosten mit Geländer durchgeführt.








Das sind die Laufradabdeckungen aus aufgeschnittenem 5mm Messingrohr
mit eingklebtem Plastikstreifen



Das windschiefe Wärterhäuschen habe ich aus Plastikresten erstellt. 



Die plane Grube habe ich mit einem zurechtgeschnittenem Papier, zu den Rändern hin höher, beklebt, um den leicht konischen Verlauf darstellen zu können. Das Papier wurde
dann mit Kleber getränkt und ich hoffe es verzieht sich nach dem Lackieren nicht!



Jetzt fehlt noch der umlaufende Zahnkranz und die Laufschienen.


Das mit dem Papier hat natürlich nicht geklappt! Deshab das Ganze nochmal mit Gips.


Der Zahnkranz (bei mir ohne Funktion) wurde aus eine Zahnstange von Conrad zugeschnitten und eingeklebt.
Die Hölzer dienen zur Abstandsjustierung während der Kleber abbindet.
Das abgeklappte Profil ist ein Evergreen Provil, daß die 1. Auflagerschiene auf dem Zahnkranz darstellen soll.


Hier wurde noch das 2. Auflagergleis aus aufgetrenntem Marklin Z Metergeleis mit halber Schwelle eingeklebt und die Grube bemalt und gealtert. Der Abschnitt (im Bild unten links) war nötig um die Peco Untersuchungsgrube vor der Bühne einbauen zu können. (siehe Gleisplan)



Die original Peco Stromzuführungen zu den Bühnengleisen mit Schleiferkontakten fallen komplett weg. Deshalb habe ich je ein Kabel von unten an die Gleise geführt, in den Königstuhl 2 Löcher gebohrt und hierdurch die Kabel in das 4mm Rohr zur Aufnahme der Verbindung mit dem MÜT Antrieb gesteckt.
Die Kabel werden dann später mit der MÜT Schleiferleiste verbunden.



 




Die Bühne mit windschiefem Bühnenhaus lackiert

Der Antrieb erfolgt durch die MÜT Drehscheibensteuerung, die es erlaubt die Gleise völlig frei zu positionieren und dadurch dem Originalgleisplan anzupassen.



Bühne eingebaut und Probefahrt.


Der Antrieb und die Steuerung unter dem Modul

Ich bin schwer begeistert von der geräuscharmen Antriebskonstruktion, die durch eine Magnetkupplung die Antriebsgeräusche vom Motor fast komplett unterbindet!
Auch die Einstellung der Bühnenpositionen für die einzelnen Gleise geht super genau.
Weiterhin kann man auch noch ein Nachschwingen der Bühne in der Endposition und die Umlaufgeschwindigkeit einstellen. 
Der Antrieb von MÜT ist zwar nicht ganz billig, aber sein Geld auf jeden Fall wert!
Wenn man das in der Praxis gesehen hat kann man andere Drehscheibenantriebe vergessen.


Eingebaut:

 



 
 

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