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  BR 23 alt Fleischmann
 
Selbstbau der BR 23 alt:
Die Deutsche Reichsbahn plante 1937 eine Erssatzlok für die preus. P8.  Nur 2 Musterloks wurden kriegsbedingt 1941 von Schichau geliefert (geplant waren 800 !). Der Kessel und das Führerhaus waren mit der BR 50 identisch.
MINITRIX brachte ein Messinghandarbeitsmodell im Rahmen der FINE ART Serie, sogar eine Variante im Fotolack (12738), heraus. Der Preis war mir allerdings zu viel.
Die 50er gibt es in guter Ausführung von Fleischmann und die BR 23 Neubau DB (ebenfalls Fleischmann) hat zumindest die gleichen Treibradsatzmaße. Eine passende Schleppachse hat ARNOLD oder Minitrix im Programm.



So zerlegte ich die 23er und die 50er. 
Von der 23er wurde der Rahmen vor den Zylindern angetrennt.
Bei der 50 direkt hinter den Zylindern.
Beide Teile wurden mit 2-Komponentenkleber zusammengeklebt.
(Später habe ich auch das 23er Rahmenteil im Bereich unter dem Führerhaus abgetrennt,
aber zuerst hatte ich noch versucht die KK Mechanik zu erhalten)



Die Zylinder inkl. Aufnahme wurden von der 50er beibehalten, aber die Deichsel der Vorlaufachse der 23er mußte um 2mm verlängert werden. Außerdem wurde der 50er Rahmen unter den Zylindern für die Freigängigkeit der Deichsel etwas abgefräßt.



Die Steuerung ist nicht ganz der BR 23 alt entsprechend, paßt aber gerade so in die 50er Zylinder.



Für das Nachlaufgestell habe ich ein MINITRIX 03  Teil  verwendet, das nach leichten Anpassungen noch unter die  Treibradsatzabdeckung mit den Bremsgestängenachbildungen paßt.




Aus der Bastelkiste wurden 2 Luftkessel an die Rahmenverlängerung im Bereich unter dem Führerhaus geklebt und mit Messingleitungen versehen.




Nach vielen Versuchen habe ich mich entschloßen eine Fleischmann KK Kulisse zwischen Lok und Tender einzubauen. Hierzu wurde der Führerhausfussboden entsprechend ausgefräßt und die Kupplung eingeklebt:


Der Kessel der 50er kann im Wesentlichen übernommen werden, nur muß der hintere  Sanddom mit den Leitungen vorsichtig abgetragen werden. Das geht gut mit einem Skalpell; kleine Fehler werden nochmal gespachtelt und geschiffen. Den Bereich habe ich auch gleich grundiert, weil man so Schwachstellen noch 
besser erkennt.



Allerdings paßt der Umlauf mit den Pumpen nicht mehr. Dieser mußte gestückelt werden:



Hierfür mußte ich leider noch mal einen Umlauf der BR 50 als Ersatzteil extra kaufen. ( auf den Bildern sitzt die Doppelverbundluftpumpe schon an der richtigen Stelle)
So sieht sie im Moment aus:
- Proportionen passen
- Fahrwerk läuft leichtgängig


Details, Lackierung und Digitalisierung fehlen noch


Hier habe ich jetzt die Verbundspeisepumpe (Hegermannteil) mit einer Messingleitung versehen und in den Umlauf eingepaßt.
Als Nächstes sind die Sandfallrohre dran...


BELEUCHTUNG:
Ich hatte zuerst versucht die ursprüngliche Beleuchtung zu erhalten, aber da die Zylinder (mit der Lampenhalterung dazwischen) etwas tiefer als bei der 50er liegt, stellte sich das Abdichten gegen Streulicht sehr schwer da. So dachte ich zuerst an LED und Lichtleiter, bis ich mich an die Idee meines Modellbahnkollegen Kawalano ( http://www.hobbyinside.de) mit SMD LED direkt in den Lampen wagte. (Danke für deine Tips Lano)

Das Löten der Kupferlackdrähte an SMD 603 ist wirklich was für einen gaaanz ruhigen Sonntag!!! Ich habe bestimmt 3 Versuche gebraucht. Bevor ich alles entgültig einbaute testet ich die LED mit Krokodil- klemmen am Gleis - Alles Bestens. Dann einbauen. Ein Kabel an einen Radschleifer, daß andere an den Dekoder - und nichts geht. Hatte in meiner Euphorie vergessen, daß LED'S nur in eine Richtung funktionieren!
Durch das Testen am Gleis mit Digital (Wechsel)spannung) war das natürlich unerheblich, aber am Decoder- ausgang liegt Masse! Eine LED war in Sperrichtung verötet worden.
Also alles noch mal neu, die LED in Durchlassrichtung gelötet in die Lok eingebaut, Test und:
Einmal kurz ganz hell und dann garnicht mehr !!!
Diesmal hatte ich vergessen den Vorwiderstand wieder dazwischen zu löten.
Die SMD LED, die durchgebrannt waren, bekam ich jetzt auch nicht mehr aus den Lampen heraus.
Also mußte das gesamte Zylinderteil mit Lampen bei Fleischmann als Ersatzteil neu bestellt werden.
Das Wochenende war gelaufen.
Danach 4 Wochen Pause ( die braucht man um sich vom Frust zu erholen) und nun funktioniert es einwandfrei.

Das Führerhaus:
Die BR 23 hat ein Einheitsführerhaus, daß an der hinteren Dachseite mit einer  Windabrisskante ausgerüstet ist. Das von mir ursprünglich von der BR 50 übernommene hat aber keine.
Ich machte Versuchte diese Kante mit Evergreen und Messing-Profilen anzubringen, was aber nicht zufriedenstellend gelang. Schließlich entschied ich mich ein noch vorhandenes Arnold Einheitsführerhaus von einer O1, das diese Kante schon hat, einzubauen.

Lackierung:
Der Kessel, Füherhaus und Tendergehäuse wurden nun endlich in  RAL 9000  mit Weinertfarben lackiert. Da der Umlauf  verklebt ist , mußte ich leider die  roten Partien, Unterseite Umlauf, mit dem Pinsel lackieren. Mit dem Ergebnis bin ich nicht 100% zufrieden, aber das Abdecken des gesammten Kessels und Führerhauses war mir einfach zu umständlich.

Danach wurden der Reichsadler (alter M+F Decalsatz) und die Tenderbeschriftung (Hegermann)
mit Nassschiebebildern aufgebracht.
Die Alu (Neusilber)- Beschilderung stammt von KUSWA.

Nun habe ich noch alles mit Klarlack, seidenmatt, von Weinert übergebrusht.







Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, wie Bremsanlage Nachläufer (Minitrix, vor Monaten bestellt, bis jetzt nicht geliefert) , Pufferbohlendetailierung (Reitz), Lokführer, Tendertüren, Kolbenstangenschutzrohre usw. und der Schwingenträger muß noch verlängert/ ergänzt werden.

WIRD FORTGESETZT

-> irgendwann sieht sie viellcht mal so aus....

 
 

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